Vortragsthemen

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Neu! Vortrag zum Buch. Familienglück: von Elternglück und strahlenden Sternen. Eine Anleitung zu einem glücklichen Leben mit Kindern.

„Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung. Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie“ (Zitat John Wilmot, englischer Dichter). Der Vortragsabend soll heutige Erziehung, das Leben mit Kindern und das Elternglück in den Fokus nehmen. Trägt Eltern sein und Kinder haben wirklich immer zum persönlichen Glück bei? Steigern Kinder die Lebensfreude? Obwohl das Eltern sein sicher viel belohnende Momente hat, umfasst die Mehrzahl der Momente mit Kindern den dumpfen und selbstlosen Dienst an Menschen, die Jahrzehnte dazu brauchen, bis sie ungern zugeben, wie dankbar sie für das sind, was wir für sie getan haben. Der niederländische Soziologe Veenhoven sagt: „Die Leute sind über die Kompetenzen des Kinderkriegens desinformiert, weil sie alles von Müttern wissen, die gern Großmütter wären, und wenn sie Freunde mit Kindern haben, sagen die ihnen auch nicht „Oh Gott, es ist alles so mühsam“.“ Der Vortrag versucht neue Blickwinkel auf Familie, das Elternglück und kindliche Erziehung zu werfen. Dabei beginnt jegliche Veränderung nicht mit dem Blick auf das Kind, sondern auf uns Erwachsene. Es soll ein Abend werden für elterliches Glück, denn Familienglück ist Einstellungssache. Was die Sonne fürs Wetter, sind die Einstellungen für Glück und Zufriedenheit. Das gilt besonders für das Leben mit Kindern! Ganz nach der Devise: „Kinder sind ein Segen für die Eltern, wenn die Eltern ein Segen für die Kinder sind.“ Sind Sie einen Abend ein Trainee auf der Achterbahn des Lebens mit Kindern. Denn nach diesem Abend wissen Sie: Es gibt nicht das schwierige Kind, es gibt nur strahlende Sterne, die sich ungünstig verhalten.

Hören Sie die Radiosendung “Focus” zum Thema “Idealisiertes Elternglück” unter diesem Link.

Heidenheimer Zeitung am 22.April 2017
Bild am Sonntag am 2.April 2017
Haller Tagblatt am 12.November 2015
Südwestpresse am 28.März 2015
 Remszeitung, 19. März 2015 (0,5 MB)
Gmünder Anzeiger, 19. November 2014 (0,3 MB)
Gmünder Tagespost, 12. November 2014 (0,4 MB)
Remszeitung, 11. November 2014 (0,2 MB)
Postkarte von einer Besucherin (0,1 MB)

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Vortrag in Heidenheim, April 2017

 

JobfuerMutige

Ein Job für Mutige – Erziehung in einer schwierigen Zeit

Eltern müssen jeden Tag unzählige Entscheidungen treffen; bedeutende und banale. Gibt es in der Erziehung generell einen goldenen Weg? Bestärkt durch neuere Studien kann ziemlich genau festgelegt werden, wie erfolgreiche Erziehung aussieht. Beschreibt man Kindkeit und die Kinder von heute, so stellt man fest, dass man einen zunehmenden Anteil von Kindern erlebt, denen alles im Leben Spass machen muss, die reizüberflutet sind und ihre Konsumgewohnheiten nach “Ich-Sofort-Alles” pflegen. Sie haben Schwierigkeiten Bedürfnisse aufzuschieben, sind egozentrisch. In Kinderarztpraxen sitzen freche, respektlose Kindergartenkinder, die ihre Eltern steuern; lustlos überwindungsunfähige Grundschulkinder, die in intakten Familien Eltern und Lehrer tyrannisieren. Schnell sind Diagnosen wie ADHS im Raum. Die Probleme setzen sich im Laufe der Entwicklung fort. Man sieht arbeits- und beziehungsunfähige Jugendliche, die häufig im sozialen Kontakt und Umgang auffällig sind und deren psychische Reife massiv von den Erwartungen abweicht. Der Vortrag versucht Gründe zu erurieren, warum Kindererziehung so schwierig ist und warum es der Gesellschaft zunehmend schwer fällt, ihre Kinder auf Anforderungen in der globalisierten Welt adäquat vorzubereiten. Entwicklungspsychologische Gegebenheiten werden referiert, mögliche Ursachen für Probleme diskutiert. Dabei sollen weder genetische noch soziale Einflüsse außen vor gelassen werden. Es soll aber insbesondere auch auf familiensystemische Probleme wie klassische Fehlerannahmen von Eltern, sowie auf familienhierarchische Probleme (Kinder als Partner und Erwachsene als Bedürftige) eingegangen werden. Es wird auf das Spannungsfeld eingegangen, dass zum einen Kinder einen besonderen Schutz genießen, Kinder aber andererseits den Schutzraum vor der Welt der Erwachsenen mit Geld, Gewalt und Sexualität verlieren. Wie sich dies auf Kindheit im Allgemeinen auswirkt soll dargestellt werden. Der Gesamtvortrag mündet in wissenschftlich fundierte Erziehungskonzepte, die 5 Schlüsselkompetenzen für die Zukunft als Ziel sehen. 5 wesentliche Bereiche der Erziehung (das Goldene Fünfeck), die das Verhalten des Kindes nachhaltig beeinflussen, werden vorgestellt. Zusammengefasst sollen die weitgehende Demokratisierung der Erziehung und die damit verbundene Überforderung der Kinder kritisch reflektiert werden. Der lebendige Vortrag soll in kritisch-humorvoller Grundhaltung das Thema Kindheit, Erziehung und gesellschaftliche Einflüsse referieren und bemüht sich ganzheitlich an die häufigen Probleme unserer Kinder heranzugehen. Presse über diesen Vortrag:

Gmünder Tagespost vom 20.11.12 (0,88 MB)
Remszeitung vom 20.11.2012 (1,15 MB)

Vom unbedingt-haben-wollen; Kinder, Konsum und Spielzeugmarketing

Ausgehend von dem Zitat „Ein gutes Spielzeug ist zu 90% Kind und zu 10% Spielzeug“ wird die Tatsache, dass wir in einem Land leben, das sich wohlständige Weihnachten leisten kann, kritisch reflektiert. Entwicklungen in der Spielzeugbranche werden im Vortrag vorgestellt:

  • Die elektronische Welle wird weiterhin in die Kinderzimmer schwappen, da die allgemeine Entwicklung der Gesellschaft in diese Richtung geht und Kinder eine natürliche Nähe zur Technik haben.
  • Edukative Spielsachen werden an Boden gewinnen, weil Eltern sich anscheinend mehr Gedanken über frühkindliche Förderung machen.
  • Darüber hinaus werden klassische Spielwelten weiter wieder und wieder variiert. Barbie im neuen Gewand, Playmobilpyramide statt Piratenschiff.

Der Spielzeugmarkt ist hyperaktiv, zeigt nur kurze Konzentration auf eine Sache wie viele unserer heutigen Kinder. Auf das Spannungsfeld der Sichtweise von Spielzeugmanagern, die eine breite Nachfrage zu bedienen haben und den Wünschen ihrer Kunden nachkommen möchten, die aber gleichzeitig die Verantwortung für einen fertigen Mix im Kinderspiel, Spaß, Anregung der Phantasie, Stärkung des Sozialverhaltens, Verlieren lernen, Motorik und Bewegung bei den Eltern sehen, wird eingegangen. Entwicklungspsychologen beschreiben das Verschwinden der mittleren Kindheit, weil das Marketing der Spielzeughersteller immer aggressiver wird, in dem Kinder auf Gedeih und Verderb zu Konsumenten gemacht werden. Die Spielzeugindustrie produziert was der Kunde nachfragt und womit Gewinne zu machen sind. Gleichzeitig wird aber potentiell Schädliches angeboten, Gewinne privatisiert und Risiken sozialisiert. In dem Vortrag sollen entwicklungspsychologische Notwendigkeiten zum Spielverhalten dargestellt und lieb gewordene Gewohnheiten beim Schenken in den letzten Jahren kritisch reflektiert werden.

Gewalt

Denn sie wissen nicht, was sie tun – Mobbing, alltägliche und schwere Gewalt an Schulen.

Alltägliche und schwere Gewalt an Schulen hat als Thema eine zunehmende Bedeutung in der öffentlichen Aufmerksamkeit. Gewaltpräventive Projekte halten Einzug an unseren Schulen. Der Vortrag zeigt, dass dies aus aufzuzeigenden, vielerlei Gründen dringend erforderlich ist. Während bevorzugt über schwere Gewalt an Schulen in den Medien berichtet wird, ist die Gewalt des Mobbings ein alltägliches Problem an deutschen Schulen. Die Häufigkeit von Mobbing und seine Auswirkungen werden häufig unterschätzt: Die Hilflosigkeit bei Eltern und Lehrern ist demgegenüber oft groß.

  • Es wird auf Formen, Definition und Häufigkeit sowie Mythen über Mobbing eingegangen.
  • Täter- und Opferprofile bei Mobbing werden erläutert, Ursachen für das Täterverhalten dargestellt.
  • Themen der Gewaltprävention und Elemente erfolgreicher Anti-Mobbing-Strategien an Schulen werden angesprochen.

Der Vortrag eignet sich für Eltern, Lehrer, Schulpsychologen und -sozialarbeiter gleichermaßen. Er ist im Besonderen geeignet als “kick-off”-Veranstaltung für sich anschließende gewaltpräventive Maßnahmen an Schulen.

Familienkrankheit ADHS über die Lebensspanne

Kinder sind grundsätzlich aktiver, überschwänglicher, weniger konzentriert und impulsiver als Erwachsene. Schwierigkeiten, die daraus entstehen, werden in aller Regel auswachsen. Doch es gibt Ausnahmen und so selten sind diese nicht. Bei Kindern, deren Unaufmerksamkeit, Bewegungsdrang und Unbeherrschtheit ein gewisses Maß übersteigt, besteht der Verdacht auf eine Entwicklungsstörung. Diese wird als Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung oder ADHS bezeichnet. In Zeitungskolumnen und zum Teil in unprofessionellen Diskussionen wird die Störung immer noch als Phantom hingestellt, Diskussionen sind mehr ideologisch geprägt, und wenig wissenschaftlich fundiert. Es wird nach wie vor behauptet, dass es am besten sei, durch mehr Disziplin zuhause und in der Schule, der Sache beizukommen. Neueste Forschungen bestätigen, dass die Störung weder durch Erziehungsfehler noch durch falsche Ernährung, noch durch exzessiven Fernsehkonsum ausgelöst wird (höchstens dadurch verstärkt wird), sondern im Gegensatz dazu weitgehend genetisch bedingt ist. Man weiß heute auch, dass daraus entstandene Probleme nicht von alleine verschwinden. Es gibt klare Leitlinien, im Sinne der Entwicklungsoptimierung, wie die Behandlung und der Umgang mit diesen Kindern gestaltet werden soll. Davon handelt der Vortrag. Er geht aber auch darauf ein, dass ADHS oft eine Familienkrankheit ist, häufig Geschwisterkinder, ein oder beide Elternteile betroffen sind und dass die Störung keinen Respekt vor dem 18. Geburtstag hat und sich oft ins Erwachsenenalter hineinzieht.

PubertierendesKind

Die Kunst einen Kaktus zu umarmen – eine Gebrauchsanleitung für Eltern pubertierender Kids

Jugendliche sind in ihrer pubertären Phase in der Regel so ausgeglichen wie ein Jojo und so zugänglich wie ein Wüstenkaktus. Eltern lesen Ratgeber zur „Haltung und Pflege“ eines Pubertierenden. Die Jugendlichen selbst erfahren aus Jugendzeitschriften oder Broschüren der Krankenkassen erstaunliche bis erschreckende Dinge über ihr Leiden. Die Bindung der Eltern mündet in der Pubertät in eine Phase in der die eigenen Kinder mit niemandem in der Familie etwas zu tun haben wollen, sich hingezogen fühlen zu Gleichaltrigengruppen und in einem Chaos hausen, das sie „mein Zimmer“ nennen. Der Vortrag geht auf die typische Situation der Jugendlichen heute ein. Faktoren, die das Verhalten von Jugendlichen beeinflussen werden referiert. Ein Schwerpunkt liegt auf der gut verständlichen Darstellung neuester Befunde aus der Hirnforschung. Nicht zuletzt wird auf die typische Jugendsprache und aktuelle Jugendexzesse (PC-Sucht und Komasaufen) eingegangen. Mit Humor und dem notwendigen Ernst werden Tipps gegeben, wie eine gute Beziehung zu Teenangern gefördert, wie diese in selbständigen Problemlösen unterstützt werden können und wie mit Regelverstößen in diesem besonderen Alter umgegangen werden kann. Presse über diesen Vortrag:

Pressetext vom 25.01.2010 (1 MB)
Haller Tagblatt vom 27.06.2013 (0,01 MB)
Gmünder Tagespost vom 14.05.2009 (0,01 MB)
Schwäbische Post vom 27.10.2010 (0,01 MB)
Zeitungsartikel vom 11.11.2008 (0,3 MB)

MedienUndKinderEntwicklung

„Von mir aus nennt es Wahnsinn“ – neue Medien und kindliche Entwicklung

Mit Beginn dieses Jahrtausends begann auch eine zunehmende Diskussion über neue Medien und ihre Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung. Fernsehen, PC, Internetaktivitäten und Handys sind inzwischen eine zeitraubende Freizeitaktivität bei Kindern und Jugendlichen. Der PC ist zum wichtigsten Medium schon für Jugendliche geworden. Dabei gibt es in der Forschung durchaus bedenkliche Befunde im Hinblick auf die Auswirkungen in der kindlichen Entwicklung. Fachleute diskutieren sehr kontrovers die tatsächlichen Auswirkungen. Der Vortrag geht auf die aktuellen Befunde ein und skizziert, wie sich der gesellschaftliche Trend hin zu den neuen Medien auswirkt. Nach der Devise man sieht nur, was man weiß, soll der Vortrag Eltern und mit Kindern in irgendeiner Form befassten Fachleute über die aktuelle Situation und Gefahren informieren, die von Medien unter bestimmten Umständen auf die kindliche Entwicklung ausgehen können.

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